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Das Krainer Steinschaf

Das Krainer Steinschaf

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Herkunft

Das Steinschaf ist eine der ältesten noch vorhandenen alpinen Schafrassen und ist ein Abkömmling des ausgestorbenen Torfschafes.

In Bayern werden zwei Herkünfte unterschieden:

Das Krainer Steinschaf, welches aus der Region Krain( Bovec), dem Dreiländereck Sloweniens angrenzend zu Kärnten und Oberitalien stammt, und in Deutschland hauptsächlich in Bayern beheimatet ist
und das Alpine Steinschaf, das schwerpunktmäßig im Raum Oberbayern gezüchtet wird.

Desweiteren gibt es noch das Montafoner Steinschaf und das großrahmige Tiroler Steinschaf.

Leistung

Das Krainer Steinschaf wird in seiner Heimat, Slowenien, hauptsächlich als Milchschaf genutzt. Es hat bei sehr geringer Zufütterung von Kraftfutter eine sehr gute Milchleistung und der typische Bovec Hartkäse, der nur aus Krainer Milch hergestellt werden darf, ist sehr mild und bekömmlich.

Aussehen/Kennzeichen/Zuchtziel

Das Krainer Steinschaf ist ein feingliedriges, kleines bis mittelgroßes Gebirgsschaf. Das unbewollte   Kopfprofil ist gerade und das Nasenbein leicht gebogen, die Ohren stehen waagrecht ab bzw. sind ganz leicht hängend. Die Beine sind dünn aber kräftig, die Klauen sehr hart. Beide Geschlechter gibt es hornlos und behornt. Die Hörner sollen bei den Böcken weit und schneckenförmig sein, bei den weiblichen Tieren sind sie sichelförmig.

Das Krainer Steinschaf ist widerstandfähig und wetterhart, genügsam und langlebig.
Es passt sich den unterschiedlichen Standorten problemlos an, und nutzt die für Rinder unzugänglichen Hochlagen. Bei einem Gewicht der Mutterschafe von 40 – 60 kg, und Altböcken von 55 – 70 kg gehören sie gerade nicht zu den schwersten ihrer Gattung, dafür überzeugen sie durch die hohe Qualität ihres wohlschmeckenden und zarten Fleisches, das bedingt durch die genügsame Haltung zu wenig Fettansatz.

Die Schafe sind ruhig im Wesen und sehr menschenbezogen, was das melken leichter macht. Leider konnten sich die Krainer in Deutschland und Österreich noch nicht als Milchschafrasse etablieren, das ist u.a. ein Ziel der Züchter der Arbeitsgemeinschaft Krainer Steinschafe.

Heute gehört das Steinschaf, in seiner ursprünglichen zartgliedrigen Form, zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Schafrassen. Sollte es uns nicht gelingen, diese Rasse zu erhalten, verschwindet nicht nur unwiederbringlich wertvolles genetisches Material, es erfolgt auch eine nicht mehr rückgängig zu machende Verarmung unserer Kulturlandschaft.

Wolle

Die Schur erfolgt im Frühjahr und evtl. im Herbst. Die rauhe Mischwolle der Krainer Steinschafe kommt in allen Wollfarben und Farbschattierungen vor und eignet sich daher gut zur Herstellung naturfarbiger Teppiche, zum Filzen sowie auch als Strickwolle. Die Wolle kann zum filzen genutzt werden, ist allerdings sehr grob.

Krainer-Steinschaf

Quelle: http://www.bine-aktiv.de/schafe/Krainer.html

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